Mo. 30. November 2026

Haben wir versagt? Ein Rückblick auf die deutsche Erinnerungskultur am Beispiel der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

„Wissen wir noch, was wir meinen, wenn wir ‚Nie wieder‘ sagen?“, fragte Rachel Salamander im März 2022, wenige Tage nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, anlässlich der Eröffnung des Zentrums Erinnerungskultur der Universität Regensburg. Wie viel Erinnerung und Mahnung braucht eine Gesellschaft? Wie viel Erinnerung ist ihr zumutbar? Wann wird Erinnerung kontraproduktiv? Gibt es ein Zuviel an Erinnerung? Und angesichts der politischen Weltlage und der immer größeren zeitlichen Distanz zum nationalsozialistischen Deutschland stellen sich die folgenden Fragen noch viel grundsätzlicher: Ist die deutsche
Erinnerungskultur gescheitert? Sind unsere Arbeit und unser Engagement sinnlos gewesen? Haben wir versagt?
Referent: Prof. Dr. Jörg Skriebeleit, Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg und Honorarprofessor für Vergleichende Kulturwissenschaft an der Universität Regensburg.

Kategorie Politik und Gesellschaft
Termin
Montag, 30. November 2026
Uhrzeit
19:00 Uhr - 21:00 Uhr
Ort
Martin-Schalling-Haus (Gemeindehaus), Hans-Sachs-Straße 19, 92637 Weiden i.d.OPf.
Referenten
Jörg Skriebeleit
Kosten
5.00 Euro
Kooperationspartner
Freundeskreis evangelische Akademie Tutzing